„The European“-Magazin zu vergeben

Das sehr empfehlenswerte Debattenmagazin „The European“ hat mir zwei Exemplare seiner Print-Ausgabe „Utopia“ zur Verfügung gestellt, die ich an dieser Stelle weitergegeben möchte. weiterlesen „The European“-Magazin zu vergeben

Das Ende der Universität

Dass dem Modernen, der alles nach Effizienzkriterien bemisst, all das ein Graus ist, was nicht in seine engen Maßstäbe passt, kann nicht weiter verwundern. Welche Gefahr von den Modernen aber ausgeht, wenn sie nur an den richtigen Stellpulten der Macht sitzen, in die sie sich zuvor gegenseitig befördert haben, bekommen die zu spüren, die die Konsequenzen dieser Blödheit tagtäglich zu ertragen haben. weiterlesen Das Ende der Universität

Die Zukunft der Arbeit

Mehrfach (zum Beispiel, hier, hier und hier) war an dieser Stelle bereits die Rede davon, dass die gegenwärtige Struktur der Arbeit weniger ein Ergebnis sachlicher Erfordernisse ist, denn eher Resultat eines sehr speziellen Begriffs von Arbeit, der insbesondere die Qualität von Arbeit daran bemessen will, wie lange sie dauert oder wie hart sie war. Anders: wenn es weh tut, war es gut, scheint der Leitspruch derjenigen zu sein, die einen formalen und keinen inhaltlichen Arbeitsbegriff vertreten. Ein formaler Arbeitsbegriff birgt unter anderem die Gefahr psychischer und in deren Folge auch physischer Erkrankungen, abgesehen davon, dass die Ergebnisse so verstandener Arbeit im Regelfalle schlechter ausfallen als wenn Arbeit inhaltlich bestimmt wird. Die Gründe dafür können hier nicht im Einzelnen diskutiert werden. Ein späterer Beitrag wird sich dieses Themas vielleicht annehmen.

Nun bin ich auf eine Tagung hingewiesen worden, die sich am 24. und 25.5. in Mannheim  mit der Frage der Zukunft von Leben und Arbeit beschäftigt.

Den Link zur Tagung gibt es hier.

 

Frohe Feiertage

Wir wünschen allen, die uns bereits kennen, denjenigen, die uns noch kennenlernen möchten und allen übrigen an der Philosophie Interessierten frohe und erholsame Feiertage!
In der Woche nach Ostern freuen wir uns, den Seminarbetrieb nach dieser kurzen, aber hoffentlich für Übungen in philosophischer Gelassenheit ausreichend langen Pause, wieder aufzunehmen.

Ihre Nele Röttger und Ihr Thomas Wachtendorf

Vortrag: „Acknowledgment and Moral Motivation“, Swedish Congress of Philosophy, Stockholm

Vom 14.-16.6.2013 findet in Stockholm der diesjährige Swedish Congress of Philosophy statt, der von den Stockholmer Universitäten mit philosophischem Institut veranstaltet wird.

Ich bin eingeladen, auf dem Kongress einen Vortrag mit dem Titel „Acknowledgment und Moral Motivation“ zu halten. In dem Vortrag werde ich dafür argumentieren, dass ein jeder Mensch notwendig danach strebt, von den anderen als Mensch anerkannt zu werden. Dieses Streben nach Anerkennung wiederum bildet die basale Motivation für ethisches Handeln – und somit die Grundlage der Ethik. Dadurch verschiebt sich zugleich der Fokus der Frage: Warum soll man ethisch handeln? Es geht nicht um ein Sollen, sondern um ein Müssen.

Der Abstract zum Vortrag kann hier eingesehen werden:

Wachtendorf_Abstract_Acknowledgment and Moral Motivation

 

Inhaltlicher Aufbau der Irrwege

Die grundlegenden Artikel der Irrwege

Die Moderne

  1. Die Moderne
  2. Der Mensch in der Moderne
  3. Der moderne Rückzug in die Individualität in Kunst und Literatur
  4. Die Form der Moderne ist der Fortschritt
  5. Das Prinzip der Moderne ist Effizienz
  6. Moderne Wert-losigkeit führt zu Orientierungslosigkeit
  7. Homo modernus
  8. Die Einsamkeit des modernen Menschen

Fehlschlüsse

  1. Fehlschlüsse
  2. Präliminarien
  3. Der Fehlschluss von der Trennung von Form und Inhalt
  4. Der Fehlschluss von der Verbindung von Erfolg und Anerkennung
  5. Fehlschluss von der Trennung von Wissen und Weisheit

Zentrale Themen

  1. Wer noch aus Interesse an der Sache forscht ist nicht modern
  2. Wat de Neurowissenschopler nich kennt, dat givt dat nich
  3. Hauptsache schön: von der Ethik zur Ästhetik
  4. Das ästhetische Leben ist Verzweiflung
  5. In einer ästhetischen Welt gilt um so mehr: „Sex sells“
  6. Schönsein ist alles
  7. Glücklich sein

 

 

Michael Slote an der Universität Duisburg-Essen

Der amerikanische Philosoph Michael Slote, der für eine Motivethik argumentiert und das Gefühl insbesondere in Form der Empathie als relevant für Ethiken ausweist, kommt an die Universität Duisburg-Essen. weiterlesen Michael Slote an der Universität Duisburg-Essen

Der Jahresrückblick: Die Irrwege 2012 in Zahlen

WordPress, der Dienst, mit dem die Irrwege präsentiert werden, erstellt am Jahresende eine Statistik zu den Besuchern des Blogs des vergangenen Jahres. Im Falle der Irrwege, die erst seit Mitte Oktober erscheinen, war das vergangene Jahr zwar kurz. Gleichwohl haben sich bereits viele Leser gefunden, die den Blog regelmäßig verfolgen.

Die vollständigen Statistiken finden sich hier.

Ausgewählte Papers des Österreichischen Ludwig Wittgenstein Symposions nun online

Jährlich findet in Kichrberg am Wechsel in Österreich, der Ort, an dem Ludwig Wittgenstein als Grundschullehrer tätig war, das weltweit wichtigste und renommierteste Symposium zur Philosophie Ludwig Wittgensteins statt.

Eine Auswahl der dort in den letzten Jahren vorgetragenen papers sind nun durch ein sehr lobenswertes Projekt online im Rahmen einer Datenbank verfügbar. Die Texte können nicht nur nach vielfältigen Kriterien recherchiert werden, sondern sind überdies zitationsfähig.

Wer sich also für die neuere Forschung zur Philosophie Wittgensteins interessiert, dem ist dieses Portal sehr empfohlen:

http://wab.uib.no/agora-alws/

Auch die wichtigsten meiner Beiträge zum Symposion können über das Portal übrigens herunter geladen werden.