Über Bildung, Halbbildung und Unbildung

Ab und an sind in den Feuilletons überregionaler Zeitungen Berichte von Hochschuldozenten zu lesen, die sich darüber wundern, dass viele der gegenwärtig Studierenden wesentliche Fähigkeiten vermissen ließen, die zum Studieren notwendig sind. Keineswegs auch würden diese fehlenden Fähigkeiten als wertvoll erkannt. Vielmehr würde deren Wert schlichtweg in Frage gestellt. Die Antwort der Angesprochenen lässt selbstredend nicht lange auf sich warten. Entweder wird behauptet, es seien ja nicht alle so, oder aber sie seien ja nicht Schuld daran, dass sie so sind. Beide Antworten bestätigen die Diagnose der Dozierenden: woran es mangelt, ist die Fähigkeit zu urteilen.

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Die modernen Ungebildeten

Die Moderne hat das Prinzip der Effizienz in ihr Zentrum gestellt und alles andere danach ausgerichtet. Folgerichtig ist auch das Bildungssystem anhand des Effizienzgedankens ausgerichtet worden, was nichts anderes heißt, als dass alles, was im Bildungssystem getan wird, messbar und verlässlich reproduzierbar getan werden soll. Nun ist Bildung allerdings genau das nicht: messbar und vor allem nicht verlässlich reproduzierbar und sicher herstellbar.

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Das Ende der Universität

Dass dem Modernen, der alles nach Effizienzkriterien bemisst, all das ein Graus ist, was nicht in seine engen Maßstäbe passt, kann nicht weiter verwundern. Welche Gefahr von den Modernen aber ausgeht, wenn sie nur an den richtigen Stellpulten der Macht sitzen, in die sie sich zuvor gegenseitig befördert haben, bekommen die zu spüren, die die Konsequenzen dieser Blödheit tagtäglich zu ertragen haben. weiterlesen Das Ende der Universität