Yolo!

In Ronald Dworkins neuestem und leider auch zugleich letztem Buch, „Gerechtigkeit für Igel„, schreibt er:

Wir haben eine Verantwortung, ein gutes Leben zu führen. Einfach nur Spaß zu haben, reicht nicht aus.

Dieser Satz, gleichsam nebenbei notiert, stellt in seiner schönen Schlichtheit das Selbstverständnis des Modernen fundamental in Frage. weiterlesen Yolo!

Wir coachen uns die Welt, wie sie uns gefällt

Wohl kein Wirtschaftszweig ist in den letzten Jahren so stark gewachsen wie die Coaching-Industrie, die zudem auch gerade erst entstanden ist. So genannte Coaches sind eben so zahlreich wie die Themen, die sie bearbeiten. Das Beeindruckende ist, dass dieses Wachstum letztlich ohne ein generisches Produkt möglich ist. weiterlesen Wir coachen uns die Welt, wie sie uns gefällt

In einer ästhetischen Welt gilt um so mehr: „sex sells“

Der Trend, das eigene Ich zum alleinigen Gegenstand der Kunst zu machen, greift nicht nur in der Literatur (siehe: Der moderne Rückzug in die Individualität in Kunst und Literatur) um sich, sondern auch in der Fotografie.

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Das ästhetische Leben ist Verzweiflung

Der Artikel Hauptsache schön: von der Ethik zur Ästhetik endete mit der Frage, ob die Ästhetik allein ein ausreichendes Urteilskriterium ist. Ich habe schon angedeutet, dass das nicht der Fall ist. Doch was sind die Gründe dafür?

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Hauptsache schön: von der Ethik zur Ästhetik

Ethik und Ästhetik, neben der Wahrheit zwei der seit Platon kanonischen drei Disziplinen der Philosophie, wurden in der griechischen Antike als derart zusammenhängend gedacht, dass sie jeweils nicht allein auftreten konnten. Eine Person war niemals nur schön. Um schön zu sein, musste man gleichzeitig auch gut sein. Schönheit war also ein sittlich-ästhetisches Konzept, wie auch Gutsein notwendig eines ästhetischen Aspekts bedurfte.

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