Artikel in der „Berliner Republik“: Die drinnen und die draußen – Über soziale Ausgrenzung

Der Ausschluss bestimmter Teile der Bevölkerung von der gesellschaftlichen Teilhabe, also deren soziale Ausgrenzung, ist bei modern verfassten Gesellschaften nicht mehr ein kontingentes Faktum, das die Folge verschiedener Umstände ist, sondern es ist eine ihrer notwendigen, inhärenten Eigenschaften. Denn dann, wenn die Moderne auf die unumschränkte Freiheit abstellt und dieses Freiheitsideal auch in ihrer Wirtschaftsform (dem [neo-]liberalen Kapitalismus) zum Ausdruck bringt, wenn es also das höchste Ziel dieser von anderen – ethischen – Zielen befreiten Gesellschaft ist, möglichst viel Kapital zu akkumulieren, dann ist es begriffsnotwendig so, dass es dort, wo es Gewinner gibt, auch Verlierer geben muss. Wer dann also unter diesen Bedingungen ein Gewinner sein will, der muss notwendig ein Interesse daran haben, dass er nicht zu der Gruppe der Verlierer gehört und dass überdies diese Gruppe möglichst starr bleibt. So wird die Gesellschaft in diejenigen, die drinnen sind, und diejenigen, die draußen sind, geteilt. Davon handelt mein Artikel, der in der aktuellen Ausgabe 2/2013 der Berliner Republik erschienen ist. weiterlesen Artikel in der „Berliner Republik“: Die drinnen und die draußen – Über soziale Ausgrenzung

Die unsichtbare Hand und das Schwarmhandeln

Oft sind dieser Tage Sätze wie diese zu hören oder zu lesen:

(a) Die Märkte erwarten etwas von der Politik.

(b) Die Wirtschaft muss sich auf niedrige Steuersätze verlassen können.

Nun, was sollen solche Sätze eigentlich bedeuten?

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