Die Zukunft der Arbeit

Mehrfach (zum Beispiel, hier, hier und hier) war an dieser Stelle bereits die Rede davon, dass die gegenwärtige Struktur der Arbeit weniger ein Ergebnis sachlicher Erfordernisse ist, denn eher Resultat eines sehr speziellen Begriffs von Arbeit, der insbesondere die Qualität von Arbeit daran bemessen will, wie lange sie dauert oder wie hart sie war. Anders: wenn es weh tut, war es gut, scheint der Leitspruch derjenigen zu sein, die einen formalen und keinen inhaltlichen Arbeitsbegriff vertreten. Ein formaler Arbeitsbegriff birgt unter anderem die Gefahr psychischer und in deren Folge auch physischer Erkrankungen, abgesehen davon, dass die Ergebnisse so verstandener Arbeit im Regelfalle schlechter ausfallen als wenn Arbeit inhaltlich bestimmt wird. Die Gründe dafür können hier nicht im Einzelnen diskutiert werden. Ein späterer Beitrag wird sich dieses Themas vielleicht annehmen.

Nun bin ich auf eine Tagung hingewiesen worden, die sich am 24. und 25.5. in Mannheim  mit der Frage der Zukunft von Leben und Arbeit beschäftigt.

Den Link zur Tagung gibt es hier.

 

Michael Slote an der Universität Duisburg-Essen

Der amerikanische Philosoph Michael Slote, der für eine Motivethik argumentiert und das Gefühl insbesondere in Form der Empathie als relevant für Ethiken ausweist, kommt an die Universität Duisburg-Essen. weiterlesen Michael Slote an der Universität Duisburg-Essen